Feuchtigkeit in der Wohnung ist ein viel weiter verbreitetes Problem, als Sie vielleicht denken. Von Problemen mit den Armaturen bis hin zur Durchfeuchtung des gesamten Hauses – die Ursachen können vielfältig sein und zahlreiche negative Folgen haben. Bei einem zu hohen Feuchtigkeitsgehalt kann es sogar zu Schimmelbildung oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen. Nicht jeder weiß jedoch, dass einige Pflanzen die Luftfeuchtigkeit reduzieren können, indem sie einen Teil der Wasserpartikel in der Luft absorbieren und die verbrauchte Luft, die sich manchmal im Haus ansammelt, beseitigen. Auf diese Weise wird unsere häusliche Umgebung weniger feucht, angenehmer und weniger „schwer“ an Gerüchen. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Pflanzen Feuchtigkeit absorbieren.

  • Orchidee

Die wohl bekannteste blühende Pflanze ist die Orchidee. Mit ihren weißen, rosafarbenen oder violetten Blüten schmückt sie nicht nur unsere Wohnung, sondern schafft es auch, die Luftfeuchtigkeit zu absorbieren, beschwerende Stoffe zu binden und die Luft zu reinigen: dank ihrer Luftwurzeln, d. h. der Wurzeln, die aus dem Boden wachsen und oft als hässlich angesehen werden, in Wirklichkeit aber sehr nützlich sind. Halten Sie sie in indirektem Sonnenlicht und wählen Sie immer einen lockeren, leichten und gut durchlässigen Boden. Mit diesen Tipps und den anderen üblichen Anbauregeln werden Sie eine gut gedeihende Pflanze erhalten.

  • Farn

Seine langen, dichten Wedel machen ihn einzigartig: Der Farn ist eine sehr beliebte Pflanze, die sowohl im Boden als auch in wunderschönen Hängetöpfen wächst. Diese Pflanze ist sehr feuchtigkeitsempfindlich, ein notwendiges Element für ihr normales Wachstum. Indem er die Luftfeuchtigkeit absorbiert, sorgt er für eine eher trockene Umgebung und reinigt die Luft, indem er die Gerüche beseitigt, die oft mit der Luftfeuchtigkeit zusammenhängen. Die Pflege ist sehr einfach: ein halbschattiger Standort und regelmäßiges Gießen sind einige der Geheimnisse, die das Gedeihen der Pflanze gewährleisten.

  • Aloe vera

Die Aloe vera gehört zu den beliebtesten Sukkulenten und ist mehr als nur eine Zierpflanze. Ihre dicken, steifen Blätter sind nicht nur mit einem vielseitig verwendbaren Gel gefüllt, sondern reinigen auch die Luft und machen sie in kürzester Zeit rein und weniger verdorben. Da die Pflanze sehr robust ist, passt sie sich außerdem gut an fast jede Wohnumgebung an. Sie sollte nicht zu viel Wasser bekommen und umgetopft werden, wenn sie den Topf ausfüllt.

  • Azalee

Die Azalee, eine Pflanze, die für ihre üppige Blüte im Mai bekannt ist, ist ein Joker, den Sie das ganze Jahr über gegen Feuchtigkeit einsetzen können. Ihre kleinen, symmetrischen Blätter saugen die Feuchtigkeit im Haushalt auf, wodurch die Luftfeuchtigkeit mäßig gesenkt, einige schädliche Bestandteile absorbiert und die Luft in der Wohnung ein wenig aufgehellt wird. Denken Sie daran, sie auch in den kalten Monaten an einem sehr hellen Ort zu halten.

  • Gerbera

Diese Pflanze mit ihren farbenprächtigen Blüten wird im Sommer normalerweise im Freien gehalten, aber im Herbst und Winter ist es immer besser, sie ins Haus zu holen. Obwohl sie in den kalten Monaten nicht blüht, hält sie die Luftfeuchtigkeit niedrig und reinigt die Luft, indem sie bei der Photosynthese viel Sauerstoff freisetzt. Ein wichtiger Anbautipp ist, die Blumenerde immer etwas feucht zu halten. Lüften Sie außerdem die Umgebung, in der Sie die Pflanze halten, damit sie bis zur nächsten Blüte gesund und kräftig bleibt.

  • Schwiegermutterzunge (Bogenhanf)

Die Schwiegermutterzunge, die eigentlich Sansevieria heißt, gehört neben der Aloe vera zu den am weitesten verbreiteten Sukkulenten. Sie gilt als wirklich unverwüstliche Pflanze (vorausgesetzt, man beachtet die Grundregeln der Pflege) und ist berühmt für ihre langen, schwertförmigen Blätter. Ihre besonderen Blätter sind in der Lage, Feuchtigkeit und verschiedene Schadstoffe aus der Luft zu absorbieren und so für eine gesündere Atmosphäre zu sorgen. Zusammen mit anderen Pflanzen ist sie auch in der Lage, das Auftreten von Schimmelpilzen zu begrenzen.

  • Spathiphyllum

Spathiphyllum (auch als Friedenslilie bekannt) ist eine beliebte Zimmerpflanze, die viele Menschen mit Anthurium verwechseln, die jedoch weichere Blätter hat und im Allgemeinen eine hellere Farbe aufweist. Diese recht robuste Pflanze neigt dazu, die Luftfeuchtigkeit zu senken, insbesondere in größeren Räumen wie Esszimmern oder Schlafzimmern. Ähnlich wie die Schwiegermutterzunge absorbiert auch diese Pflanze einige Schadstoffe in der Luft, wie z. B. Xylol. Der Effekt? Es ist, als würde man das Fenster öffnen, wodurch die Luft heller und sauberer wird. Bei der Pflege sollte man sich vor direkter Sonneneinstrahlung hüten, da diese die Blattspitzen verbrennen kann.