Das Mürbeteig-Grundrezept ist eine perfekte Basis für Torten, kleine Törtchen, Desserts und Kekse. Er ist besonders brüchig wegen des Staubzuckers im Teig.

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Der Mürbeteig ist eine sehr vielseitige Basis, die oft in Konditoreien benutzt wird. Jede Konditorei schafft ihre eigene Variante und verändert dabei die Menge an Mehl, Butter, Zucker und Eier. Jede Veränderung führt zu einem unterschiedlichen Ergebnis.

Dieses Rezept, dank des Staubzuckers, wird als feiner Mürbeteig angesehen. Der Teig ist mit Vanille und Zitronenschalen aromatisiert, aber ihr könnt eure Lieblingsaromen benutzen. Vermeidet damit Vanillin, das einen falschen und unangenehmen Geschmack verleiht.

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Wie man das Mürbeteig-Grundrezept zubereitet?

Zutaten für 550 g Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 40 g Eigelb
  • 2 g Salz
  • eine halbe Vanilleschote
  • Zitronenschale nach Belieben (gerieben, hier eine halbe Zitrone)

Zubereitung:

  1. Mehl als Brunnen auf eine Arbeitsfläche geben (oder auch in eine sehr große Schüssel).
  2. Ins Zentrum Staubzucker, Eigelb, kalte Butterstücke (nicht zu kalt, ca 13–14 °C) Salz, Aromen geben und beginnen, zu kneten, bis ein kompaktes Gemisch entsteht.
  3. Schnell arbeiten, sodass die Butter nicht zu warm wird, ein Brötchen formen und mit Frischhaltefolie umwickeln.
  4. Für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  5. Der Mürbeteig ist bereit, aus dem Kühlschrank holen und für die Zubereitung von Keksen, Torten und Törtchen benutzen.

Tipps:

  • Ihr könnt anstelle der Butter Olivenöl extravergine oder Schweinefett benutzen.
  • Wenn ihr Öl benutzt, mindert die Menge um 20%.
  • Ihr könnt die Menge an Butter und Zucker je nach Notwendigkeit erhöhen oder senken. Wenn ihr mehr Zucker benutzt, ist der Teig knuspriger, wenn ihr mehr Butter benutzt, ist er brüchiger, und andersrum.
  • Wenn ihr wenig Zeit habt, um den Teig im Kühlschrank ruhen zu lassen, könnt ihr, anstatt ihn mit Frischhaltefolie als Brötchen zu umwickeln, ihr zwischen zwei Blättern Backpapier mit einem Nudelholz ausrollen und in den Kühlschrank stellen; er erreicht die gewünschte Konsistenz in kürzerer Zeit.
  • Der Mürbeteig muss im Kühlschrank ruhen, sodass er sich stabilisieren kann und die richtige Konsistenz erreicht. Wenn ihr Zeit habt, könnt ihr den Teig auch 3-4 Stunden ruhen lassen, bis ihr ihn benutzt. Wenn ihr Zeit habt, bereitet ihn auch am Abend vor dem Backen vor.Benutzt immer Zutaten von Qualität und bewahrt den Teig im Kühlschrank auch für ein paar Tage auf; wenn ihr nicht alles verwendet, könnt ihr den Teig auch für einen Monat einfrieren.

Guten Appetit!

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