Weichspüler-Ersatz ganz einfach selber machen

Duftende und weiche Kleidung trägt zu unserem Wohlbefinden bei, denn wir fühlen uns verwöhnt!

Um sie zu erhalten, greifen wir daher häufig zu handelsüblichen Weichspülern, ohne zu wissen, dass diese sehr umweltschädlich sind.

Aber ab heute werden Sie sie nicht mehr brauchen! Wir werden sogar sehen, wie man DIY-Weichspüler nur mit natürlichen und hausgemachten Zutaten herstellen kann!

Mit Essig und Bikarbonat

Beginnen wir mit einer Kombination von Zutaten, die Sie zu Hause am häufigsten verwenden und die Sie sicher schon in Ihrer Speisekammer haben: weißer Essig und Natron, die weichmachende Eigenschaften haben.

Sie brauchen nur 1 Liter heißes Wasser in einen Messbecher zu gießen und 2 Tassen Bikarbonat darin aufzulösen. Danach fügen Sie 1,5 Tassen weißen Essig hinzu und fügen Sie, wenn Sie möchten, 10 Tropfen eines ätherischen Öls Ihres Lieblingsduftes hinzu.

Wir empfehlen ätherisches Lavendel-, Zitronen- oder Orangenöl, da dies die Düfte sind, die üblicherweise für Kleidung verwendet werden. Jetzt müssen Sie nur noch bei jedem Waschgang ca. 60 ml dieses Produkts in die Waschmittelschublade der Waschmaschine geben und… Ihre Wäsche wird so duftend und weich wie eh und je sein!

N.B Es gibt eine lange Debatte über die Auswirkungen von Essig auf die Umwelt. Daher ist es besser, alternative Methoden wie Zitronensäure zu verwenden, die weniger umweltschädlich sind.

Mit Zitronensäure

Als Alternative zu Essig können Sie auch eine umweltfreundlichere Zutat verwenden: Zitronensäure, eine biologisch abbaubare Verbindung, die für ihre Fähigkeit bekannt ist, Textilfasern weich zu machen.

Geben Sie also 150 Gramm pulverisierte Zitronensäure in 1 Liter lauwarmes Wasser und fügen Sie 10 Tropfen ätherisches Lavendel- oder Minzöl hinzu. Füllen Sie nun alles in eine alte Recycling-Flasche und geben Sie bei jedem Waschgang etwa 100 ml dieser Mischung in die Wanne: Ihre Kleidung wird so weich sein, dass Sie sie sofort tragen wollen!

Mit Salz

Neben Bikarbonat, Essig und Zitronensäure ist auch Salz als natürlicher Weichspüler unverzichtbar, denn es wirkt auf die Kalkmenge im Wasser, die als Hauptursache für raue Kleidung gilt. Sie brauchen also nur 300 Gramm Salz mit 15-20 Tropfen ätherischem Lavendel- oder Minzöl zu mischen und dann 50 Gramm Natron hinzuzufügen, um eine bessere Wirkung zu erzielen.

Sobald alles vermischt ist, brauchen Sie nur noch zwei Esslöffel dieser Mischung vor dem Spülen in den Korb der Waschmaschine zu geben und voilà: Ihre Wäsche wird so weich wie eh und je! Doch damit nicht genug: Sowohl Salz als auch Bikarbonat können auch die Farbe verblasster Kleidung wieder auffrischen!

Mit Kamille

Zum Schluss noch ein letzter Inhaltsstoff, der die Fasern entspannt und sie weich und wohlriechend macht: die Kamille! Dieser Inhaltsstoff ist besonders bei rauen, kratzigen Handtüchern sehr wirksam!

Um den selbstgemachten Kamillen-Weichspüler zuzubereiten, müssen Sie 1 Liter Wasser in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Danach fügen Sie 4 Beutel Kamillentee hinzu und warten ein paar Minuten, bis sich das Aroma der Kamille verbreitet hat.

Lassen Sie die Mischung abkühlen und fügen Sie, wenn Sie möchten, etwa 20 Tropfen eines ätherischen Öls Ihrer Wahl hinzu, um den Duft dieses Weichmachers zu intensivieren. Zum Schluss geben Sie ein kleines Glas dieses Weichspülers in die Waschmaschine und starten den Waschgang: Ihre Wäsche wird so duftend und weich sein, dass Sie nie wieder auf dieses Mittel verzichten werden!

Den Rest der Mischung bewahren Sie natürlich in einer alten Flasche auf, damit Sie sie bei Bedarf verwenden können.

Warnungen

Wir empfehlen Ihnen jedoch, sich immer an die Waschanleitung zu halten, um Ihre Kleidung nicht zu ruinieren.

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